Grundlagen der Brandbekämpfung im Wald/Wiesen

Grundlagen der Brandbekämpfung in Wäldern

Beim Einsatz in der Vegetation und bei Waldbränden sind in erster Linie Sachwerte betroffen und daher hat der Eigenschutz der Einsatzkräfte eine sehr hohe Priorität. Diese fängt mit der Schutzausrüstung an. Es kommt immer wieder vor, dass die Einsatzkräfte mit der Hupf Überbekleidung in den Einsatz zur Waldbrandbekämpfung gehen. Diese ist für die Kräfte eine sehr kräftezehrende Angelegenheit. Es wird daher empfohlen, leichte Schutzkleidung zu tragen, wie Sie auch bei der technischen Ausbildung zum Einsatz kommt (leichte Arbeitshose, Arbeitsjacke, Atemmaske (FP3 Maske), Helm, Handschuhe und hochgeschlossene Schuhe (S2)). Auch eine Sonnenbrille kann von Vorteil sein.

Bei den Bränden sollte auf folgende Prioritäten eingegangen werden:

  1. Schutz von menschlichem Leben
  2. Schutz von Tieren, insbesondere von Nutzvieh
  3. Schutz von Strukturen, neben forstlicher Infrastruktur (Straßen, Brückenanlagen) sollten auch Gebäude (Jagdhütten, Wirtschaftsgelände, Ölpumpstationen, private Häuser im Wald) geschützt werden
  4. Schutz leicht entzündlicher Vegetation

Bei den meisten Waldbränden ist ein Mangel das Wasser. Es sollte von der Einsatzleitung genau überlegt werden wie das Wasser am effektivsten einzusetzen ist. So ist ein Löschangriff mit einem Tanklöschfahrzeug auf eine brennende Kieferbestand zum Scheitern verurteilt. Wenn die Möglichkeit der ersten Kräfte das Feuer übersteigt, so sollte die Priorität in der Eingrenzung des Brandes an geeigneten Stellen liegen. Diese Stellen können mit Hilfe der Waldbesitzer festgelegt werden, da die Personen die nötige Ortskenntnis besitzen. Diese können natürliche Barrieren, wie ein fließendes Gewässer, Wälder mit Laubholz, Waldwege mit offenen Straßen (es sollten die Baumkronen dort wenigstens 15m auseinander sein).

Das Feuer kann auch an einer Wiese in Empfang genommen werden. Es können Brandschneisen zur Verhinderung der Ausbreitung verwendet werden. Brandschneisen, in denen das Gras 1m hoch ist, haben keinen Nutzen. Die Brandschneisen sollten auch befreit vom Totholz sein.

Oben in dem Text sind wir auf das fehlende Wasser eingegangen.

Eine Hilfe für die Brandbekämpfung im Wald können auch Zisternen ihr Anwendung finden. Diese sollten sich an markierten Punkten im Wald befinden. Diese können ein Wasservolumen von 20 bis 80m³ aufweisen.

Es wird auch empfohlen die Punkte mit den Einheiten der Feuerwehr, Waldbesitzer und Forstbehörde regelmäßig zu befahren, um sich über den Zustand der Löschwasserentnahmestelle ein Bild zu verschaffen.

Was fällt Ihnen bei der dargestellten Zisterne auf?

Es ist zu empfehlen, den Bewuchs um die Zisterne zurückzuschneiden. So gibt es den Einsatzkräften die Möglichkeit, die Zisterne leichter aufzufinden.

Bild "einsatz-im-waldbrand:einsatz-im-wb-Loeschwasserbehaelter.jpg"
Abbildung: Löschwasserbehälter

Löschzusätze im Wasser

Löschzusätze werden bei der Brandbekämpfung in der Natur nicht gerade gerne gesehen, da die Natur schon sehr belastet ist. In bestimmten Situationen muss man die Mittel zum Einsatz bringen. Die Hersteller sind sehr daran interessiert, Löschmittel herzustellen, die in der Natur eingesetzt werden können. Es handelt sich um die sogenannten Class A-Foam Löschmittel. Dieser Zusatz wird dem Wasser zugemischt. Das hier entstandene Gemisch setzt die Oberflächenspannung vom Wasser herunter. Das Wasser hat mit dem Zusatz eine gute Eindringtiefe.

Auch hier sollte man umdenken und Löschmittel einsetzen, die das Wasser über einen längeren Zeitraum abgeben. Somit kann man das Wasser noch besser einsetzen. Diese Löschmittel werden heute schon seit Jahrzenten in den USA oder in Portugal verwendet. Das Löschmittel wurde dort zum Anlegen von Brandschneisen genutzt.

Nach einiger Zeit wurde das Waldgebiet wieder begangen und man konnte schon nach einem Monat die ersten Pflanzen durch den Waldboden aussprießen sehen.

In einem Abschnitt des Waldes, wo nur Wasser zum Einsatz kam, konnte man feststellen, dass die Vegetation vollständig abgestorben ist.

Die Feuerwehr ist in der Lage mit einem Kanister Löschmittelzusatz eine Fläche von ca.500m² zu kontrollieren und in Verbindung mit geringem Personalstand auch zu löschen. Es können dort herkömmliche Handwerkzeuge zur Waldbrandbekämpfung zusätzlich angewendet werden.



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