Antworten auf Ihre Fragen zu FIRESORB®


1. Ist FIRESORB® umweltverträglich?

FIRESORB® spart beim Löscheinsatz in erheblichem Umfang Wasser, da Brände schneller gelöscht werden. Ein weiteres Ausdehnen des Brandes wird verhindert, so dass insgesamt die zu entsorgende Menge an Löschwasser und Abfall wesentlich geringer wird. Im vorbeugenden Brandschutz eingesetzt mindert FIRESORB® die Ökologischen und ökonomischen Folgen und dient somit ebenfalls der Umwelt.

Gewässer:
FIRESORB® MO wurde in die WGK 1 eingestuft, das heißt als "schwach wassergefährdend". Die für mögliche Auswirkungen auf Wasserorganismen (Algen und Daphnien) verantwortliche Komponenten sind biologisch abbaubar. Hinzu kommt, dass beim Einsatz FIRESORB® lediglich mit einer 1-2-prozentigen Verdünnung gelöscht wird. Eine anhaltende toxische Wirkung in Gewässern ist daher nicht zu erwarten. Dennoch sollte FIRESORB® sicherheitshalber nicht in Oberflächengewässer gelangen.

Zum Hintergrund: Stoffe und Gemische werden derzeit nach der "Verwaltungsvorschrift wassergefährdende Stoffe" in drei Wassergefährdungsklassen (WGK) eingestuft. Die WGK1 umfasst "schwach wassergefährdende" Stoffe, die WGK 2 "wassergefährdende" und die WGK 3 "stark wassergefährdende" Stoffe.
Das optimierte FIRESORB® wurde als unverdünntes Produkt in die "Beste" der drei Wassergefährdungsklassen eingestuft, denn eine WGK Null gibt es nicht mehr.

Boden:
FIRESORB® bleibt aufgrund seiner Polymerstruktur und des polyelektrolytischen Charakters in der oberen Bodenschicht und gelangt nicht ins Grundwasser. Dieses Prinzip hat sich Stockhausen bei einem anderen Produkt auf Basis des Superabsorbers zu nutze gemacht: STOCKOSORB®. STOCKOSORB® ist ein Granulat zur Bodenverbesserung. Die Gelpartikel werden gezielt in den Boden eingearbeitet, dadurch wird die Wurzelbildung angeregt und die Pflanzen werden besser mit Wasser versorgt.

Die Ölphase, Fettsäureester, ist leicht biologisch abbaubar.

In einem Test wurden Erdwürmer in einen Boden mit FIRESORB® gegeben. Selbst in hohen Konzentrationen - mit über 2 Gramm FIRESORB® pro Kilogramm Boden - wurden keine nachteiligen Effekte auf Erdwürmer beobachtet.



2. Wie sieht eine Umweltbilanz für den Einsatz von FIRESORB® aus?

Aufgrund der um bis zu 50 Prozent reduzierten Löschzeit werden entsprechend weniger Brandemissionen freigesetzt.

3. Ist FIRESORB® biologisch abbaubar?

FIRESORB® ist eine Zubereitung aus einem Polymer und einer organischen Phase. Das Polymer ist nicht leicht biologisch abbaubar. Die organische Phase basiert zum überwiegenden Teil auf natürlich nachwachsenden Rohstoffen und ist leicht biologisch abbaubar.

4. Entstehen bei der Verbrennung von FIRESORB® gefährliche Stoffe?

Beim Verbrennen von FIRESORB® entstehen keine besonderen Gefahren: Dies hat eine Brandgasanalyse (einfach und vollständig) erwiesen.

5. Entsteht bei der Anwendung von FIRESORB® Blausäure?

FIRESORB® verbrennt normalerweise nicht. Sollte es jedoch bei sehr hohen Temperaturen und reduktiven Bedingungen dazu kommen, können äußerst geringe Mengen an Blausäure entstehen. Diese Mengen sind jedoch zu vernachlässigen. Die Freisetzung von Blausäure aus dem Brandgeschehen ist um ein Vielfaches höher (siehe auch Antwort zu Frage 04).

6. Wie verhält sich FIRESORB® in Kläranlagen?

Löschwasser sollte vor der Einleitung in eine Kläranlage auf Kontamination untersucht werden.

FIRESORB® hat keine ausgeprägte Toxizität gegenüber Mikroorganismen und sollte daher in verdünnter Form keine negativen Auswirkungen auf die Biologie von Kläranlagen haben. Die Ölphase ist leicht biologisch abbaubar und der Polymerkörper wird an den Klärschlamm gebunden.

Wird eine ein-prozentige wässrige FIRESORB® -Mischung in eine Kläranlage eingeleitet, so sollte eine Verdünnung durch die Kläranlage um das fünfzig-fache gewährleistet werden. Exemplarisch bedeutet dies für eine kommunale Kläranlage mit einem Einzugsbereich von 50.000 Einwohnern (entspricht 0,02 m3 Abwasser pro Stunde x 50.000 Einwohner = 1.000 m3 Abwasser pro Stunde): Bei einer angestrebten Verdünnung der eingesetzten ein-prozentigen wässrigen FIRESORB® -Mischung um den Faktor 50 (1.000 m3 : 50 = 20 m3) könnten also 20 m3 Löschwasser pro Stunde ohne negativen Auswirkungen auf die Kläranlage eingeleitet werden

7. Führt der Einsatz von FIRESORB® zu einer Verschlechterung des Brandgutes?

Nein. Wird beispielsweise ein natürlicher Stoff, der in Brand geraten ist, mit FIRESORB® gelöscht, wird dadurch der Brandrückstand nicht zum "Sondermüll".

Dazu können wir als Beispiel auf einen Brand in einer Zuckerrübenfabrik verweisen. Hier gerieten Zuckerrübenschnitzel in Brand und konnten durch herkömmliche Löschmethoden nicht gelöscht werden. Durch den Einsatz von FIRESORB® wurde der Brand unter Kontrolle gebracht. Das Brandgut wurde anschließend in einer Hausmüllverbrennungsanlage unter behördlicher Aufsicht entsorgt.


Handelt es sich nicht um einen Monobrand wie bei dem Brand der Zuckerrübenschnitzel, sondern um einen Haus- oder Industriebrand, werden Brandrückstände in der Regel als "besonders überwachungsbedürftigen Abfall" eingestuft, der in speziellen Müllverbrennungsanlagen oder auf Spezialdeponien entsorgt werden muss.

8. Ist das Einatmen von FIRESORB® gefährlich?

Inhalationstests haben ergeben, dass keine akute Gefahr beim Einatmen von FIRESORB® besteht. Nimmt man hinzu, dass Brände stets mit der Windrichtung gelöscht werden, erscheint die Möglichkeit, FIRESORB® einzuatmen als sehr gering.



Beim Einsatz von FIRESORB® wurden so genannte personenbezogene Expositionsmessungen durchgeführt. Der beim Spritzen mit einem C-Rohr enstehende Aerosolnebel enthielt keine messbaren Mengen an FIRESORB® .

In einer Prüfung auf akute inhalative Toxizität eines FIRESORB® -Wassergemisches wurden selbst in der höchsten geprüften Konzentration (5000 mg/m3) keine giftigen Effekte beobachtet.



Sowohl die mögliche Exposition als auch das Ergebnis aus der Prüfung auf akute inhalative Toxizität lassen keine Gesundheitsgefährdung durch den Einsatz von FIRESORB® erkennen.

9. Führt FIRESORB® zu Reizungen von Haut und Augen?

Nein, FIRESORB® ist nicht reizend. Es genügen also übliche Schutzmaßnahmen: Kommen Augen mit FIRESORB® in Berührung, sollten diese mit viel Wasser gründlich ausgewaschen werden. Bei Hautkontakt sollten die betroffenen Stellen mit Wasser und Seife gereinigt werden. Verschmutzte Kleidung einfach ablegen und normal waschen.

10. Ist die orale Aufnahme von FIRESORB® gefährlich?

Aufgrund der bisher durchgeführten Tests zur akuten oralen Toxizität ist von keiner Gefährdung auszugehen.

11.Haben Sie vor, FIRESORB® im Hinblick auf die Umweltverträglichkeit zu verbessern?

Es ist unsere Aufgabe, unsere Produkte ständig im Hinblick auf Kundenwünsche und Umweltverträglichkeit zu optimieren.

So wurde auch FIRESORB® inzwischen modifiziert. Das weiterentwickelte FIRESORB® ist in die Wassergefährdungsklasse 1, das heißt "schwach wassergefährdend" eingestuft worden (vorher: 2 "wassergefährdend").

Das optimierte Produkt FIRESORB® verfügt also über eine geringere Ökotoxizität und ist nicht mehr kennzeichnungspflichtig.

12. Müssen Gegenstände oder Pflanzen nach dem Einsatz von FIRESORB® gereinigt werden?

Eine Reinigung ist nicht zwingend erforderlich. Falls jedoch Gegenstände beispielsweise nach einem Hausbrand gereinigt werden müssen, empfiehlt es sich, das Gel trocknen zu lassen und es anschließend aufzukehren. Müssen größere Außenflächen gereinigt werden, genügt ein Abwaschen.

13. Wie verhalten sich Pflanzen nach dem Aufbringen von FIRESORB® ?

Nadelgehölze zeigen nach dem Einsatz von FIRESORB® keine erkennbaren Schäden. Bei Laubbäumen wurden in Tests teilweise ein Gelbwerden und auch Abfallen der Blätter beobachtet. Aber schon in der nächsten Vegetationsphase treiben die Blätter wieder aus.

14. Wie wirkt sich die kürzere Brandzeit auf die Umwelt aus?

Wenn es brennt - sei es ein Waldstück, ein Möbellager oder eine Automobilfabrik - geht es darum, den Brand so schnell wie möglich zu löschen, beziehungsweise unter Kontrolle zu bringen. Ziel ist es, den Schaden für Menschen, die Umwelt und Gegenstände möglichst gering zu halten. Da zum Beispiel beim Verbrennen von Kunststoffen und behandeltem Holz giftige Gase entstehen, geht es beim Löschen eines Brandes grundsätzlich um Schadensbegrenzung.

Kann beispielsweise durch FIRESORB® ein Reifenbrand, der sich mit herkömmlichen Löschmitteln nicht löschen lässt, gelöscht werden, schont FIRESORB® durch kürzere Brandzeit die Umwelt. Es entstehen daher geringere Mengen zum Beispiel an Kohlenmonoxid, Blausäure, Furane und Dioxine sowie PAKs.




Icon tree  Über uns
Wir sind das Unternehmen, dem die Natur am Herzen liegt.

Nehmen Sie uns in Anspruch.



EURO-WALDBRAND
Mainstraße 36
68766 Hockenheim

Icon phone  +49 06205-9039650

Icon phone  +49 06205-9039651


Icon envelope  E-Mail:

kontakt@euro-waldbrand.de



Icon clock-o  Geschäftszeiten, regulär:

MO - FR:
08.00 - 18.00 h




Icon facebook  facebook

Jetzt folgen!
Liken, Abonnieren und Teilen Sie uns bei facebook ! Seite mit mit „Gefällt mir“ markieren und künftig keine News, Termine oder Aktionen mehr verpassen!

Icon external-link  facebook.com/Euro-Waldbrand

Icon camera  BILDER IM EINSATZ
Bild "FlexCardsPlus-Details:cards-bilder-im-einsatz-800-DSCI0177.jpg" Bild "FlexCardsPlus-Details:cards-bilder-im-einsatz-800-DSCI0118.jpg" Bild "FlexCardsPlus-Details:cards-bilder-im-einsatz-800-flaechenbrand.jpg" Icon lightbulb-o  Diese und weitere Fotos und Grafiken finden Sie in unserer Mediathek / Bildergalerie